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Kochen, wie es zuhause schmeckt


Rosenkohlcremesuppe mit Puten-Gulasch: cremige Wintersuppe

Rosenkohlcremesuppe mit Puten-Gulasch: cremige Wintersuppe

⏱️
Vorbereitungszeit
15 Minuten Vorbereitung
🔥
Kochzeit
15 Minuten Kochzeit
👥
Portionen
2 Portionen
📊
Schwierigkeitsgrad
Einfach
💰 Mittel
🗓️ Herbst, Winter

🛒 Zutaten

  • 300 g Rosenkohl

  • 1 Bund Suppengrün, zum Beispiel Möhre, Sellerie und Lauch

  • 200 g Kartoffeln, mehligkochend oder vorwiegend festkochend

  • 1 mittelgroße Zwiebel

  • 2 EL Maiskeimöl oder neutrales Rapsöl

  • 250 g Puten-Gulasch, möglichst in kleine Würfel geschnitten

  • 750 ml Gemüsebrühe

  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack

  • Optional: 100 ml Sahne oder 2 EL Schmand für eine reichhaltigere Cremesuppe

  • Optional: 1 Spritzer Zitronensaft zum Abschmecken

  • Optional: 1 Prise Muskatnuss

📊 Nährwertinformationen

fats
14 g
calories
445 kcal
proteins
45 g
carbohydrates
34 g

Dieses Rezept ist auch auf Englisch verfügbar.

📌 Überblick

Rosenkohlcremesuppe mit Puten-Gulasch ist eine wärmende Wintersuppe aus Rosenkohl, Kartoffeln, Suppengrün, Gemüsebrühe und zart angebratenem Putenfleisch. Die Cremigkeit entsteht nicht zwingend durch Sahne, sondern vor allem durch die Kartoffeln und das teilweise Pürieren der Suppe. So bleibt das Gericht leicht, sättigend und aromatisch, ohne schwer zu wirken.

Der wichtigste Punkt ist die richtige Behandlung des Rosenkohls: Er sollte nur so lange köcheln, bis er weich ist, aber nicht verkocht. Wird Rosenkohl zu lange gegart, kann er bitter und streng schmecken. Das Puten-Gulasch wird separat kräftig angebraten und erst nach dem Pürieren wieder in die Suppe gegeben, damit das Fleisch zart bleibt und die Suppe trotzdem cremig wird.

Ich empfehle dir außerdem, zusätzlich zu diesem Rezept auch die Rezepte Herzhaftes belgisches Rindergulasch mit Altbier, Leichtes Rindergulasch mit buntem Gemüse und Gulasch mit dunklem Bier anzuschauen.

👨‍🍳 Rosenkohlcremesuppe mit Puten-Gulasch zubereiten: So geht’s

  1. 1

    Putze den Rosenkohl, entferne welke Außenblätter und schneide den Strunk leicht zurück. Kleine Röschen ganz lassen, größere halbieren, damit sie gleichmäßig garen.

  2. 2

    Wasche das Suppengrün gründlich. Schneide Möhre, Sellerie und Lauch in kleine Würfel oder feine Ringe.

  3. 3

    Schäle die Kartoffeln und schneide sie in kleine Würfel. Sie sorgen später für natürliche Bindung und Cremigkeit.

  4. 4

    Schäle die Zwiebel und hacke sie fein.

  5. 5

    Erhitze das Öl in einem Suppentopf oder in einer großen Pfanne. Brate das Puten-Gulasch bei hoher Hitze rundherum kräftig an, bis es Farbe bekommt. Nimm das Fleisch anschließend heraus und stelle es kurz beiseite.

  6. 6

    Gib Zwiebel, Suppengrün, Kartoffeln und Rosenkohl in denselben Topf und dünste alles 3 bis 4 Minuten an. So entwickeln Gemüse und Rosenkohl mehr Aroma.

  7. 7

    Gieße die Gemüsebrühe dazu, bringe alles zum Kochen und reduziere dann die Hitze.

  8. 8

    Lasse die Suppe 15 bis 20 Minuten sanft köcheln, bis Kartoffeln und Rosenkohl weich sind. Der Rosenkohl sollte nicht grau oder zerkocht wirken.

  9. 9

    Püriere die Suppe nun teilweise oder vollständig mit dem Stabmixer. Für mehr Struktur kannst du einige Rosenkohlstücke vorher herausnehmen und später wieder hinzufügen.

  10. 10

    Gib das angebratene Puten-Gulasch zurück in die Suppe und lasse es bei niedriger Hitze 5 bis 8 Minuten sanft gar ziehen, bis es vollständig durchgegart und zart ist.

  11. 11

    Wenn du eine reichhaltigere Rosenkohlcremesuppe möchtest, rühre jetzt Sahne oder Schmand ein. Danach nicht mehr stark kochen lassen.

  12. 12

    Schmecke die Suppe mit Salz, Pfeffer, nach Wunsch etwas Muskatnuss und einem kleinen Spritzer Zitronensaft ab.

  13. 13

    Serviere die Rosenkohlcremesuppe mit Puten-Gulasch heiß, am besten mit Bauernbrot oder geröstetem Vollkornbrot.

🧠 Das Geheimnis des perfekten Geschmacks

Diese Rosenkohlcremesuppe funktioniert, weil Kartoffeln, Rosenkohl und Suppengrün unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Kartoffeln geben natürliche Stärke ab und machen die Suppe cremig, ohne dass zwingend viel Sahne nötig ist. Rosenkohl bringt sein typisches nussig-herbes Winteraroma ein, wirkt aber milder, wenn er nicht zu lange gekocht und am Ende mit etwas Säure abgeschmeckt wird. Das Puten-Gulasch wird zuerst scharf angebraten, damit Röstaromen entstehen, aber erst nach dem Pürieren wieder zugegeben, damit es zart bleibt und nicht faserig wird. Suppengrün sorgt für Tiefe, Gemüsebrühe verbindet die Aromen, und Muskat oder Zitronensaft runden die Suppe ab.

🛠️ Häufige Fehler vermeiden

Warum ist meine Rosenkohlcremesuppe nicht cremig genug?

Wahrscheinlich wurden zu wenig Kartoffeln verwendet oder die Suppe wurde nicht ausreichend püriert. Püriere einen Teil der Suppe gründlicher oder zerdrücke einige Kartoffelstücke direkt im Topf. Sahne oder Schmand machen die Suppe zusätzlich cremiger.

Warum schmeckt die Suppe bitter?

Rosenkohl kann bitter werden, wenn er zu lange gekocht wird oder sehr große, ältere Röschen verwendet werden. Koche ihn nur bis er weich ist und schmecke die Suppe am Ende mit etwas Zitronensaft oder einer kleinen Prise Zucker ab.

Wie verhindere ich, dass das Puten-Gulasch zäh wird?

Brate das Fleisch kurz und kräftig an, koche es danach aber nicht lange sprudelnd mit. Gib es nach dem Pürieren zurück in die Suppe und lasse es nur sanft gar ziehen.

Warum ist die Suppe zu dünn geworden?

Lasse die Suppe einige Minuten offen einkochen oder püriere mehr Kartoffeln und Gemüse. Beim nächsten Mal etwas weniger Brühe verwenden oder die Brühe schrittweise zugeben.

Kann ich die Suppe vorbereiten?

Ja, die Suppe lässt sich gut vorbereiten. Für die beste Textur kannst du die Basis aus Gemüse und Kartoffeln vorkochen und pürieren, das Putenfleisch aber erst beim Aufwärmen frisch oder separat gar ziehen lassen.

Wie wärme ich die Suppe auf, ohne dass Fleisch und Rosenkohl leiden?

Erwärme die Suppe langsam bei niedriger bis mittlerer Hitze und lasse sie nicht stark kochen. Zu starkes Kochen macht Putenfleisch trocken und Rosenkohl weicher.

💡 Tipps und Variationen

  • Für eine besonders cremige Suppe mehligkochende Kartoffeln verwenden. Sie geben mehr Stärke ab und lassen sich leichter pürieren.

  • Wenn du Rosenkohl milder möchtest, halbiere größere Röschen und entferne den Strunkansatz sorgfältig. Sehr alte oder gelbliche Außenblätter sollten weg.

  • Für mehr Würze kannst du das Putenfleisch vor dem Anbraten mit etwas Paprikapulver, Pfeffer und wenig Salz würzen.

  • Für eine reichhaltigere Variante rühre am Ende Sahne, Schmand oder Crème fraîche ein. Danach nur noch sanft erhitzen.

  • Für eine vegetarische Version ersetze Puten-Gulasch durch gebratene Champignons, Räuchertofu oder knusprige Croûtons.

  • Für eine vegane Version verwende Räuchertofu statt Pute und ersetze Sahne oder Schmand durch Hafercuisine oder Sojacreme.

  • Brokkoli kann Rosenkohl ersetzen, wenn du eine mildere grüne Cremesuppe möchtest. Die Kochzeit bleibt ähnlich, der Geschmack wird aber weniger herb.

  • Das wichtigste Prinzip ist: Gemüse weich kochen, Suppe cremig pürieren, Putenfleisch separat schonend behandeln und erst am Ende final abschmecken.

📦 Aufbewahrung

  • Reste der Rosenkohlcremesuppe mit Puten-Gulasch kannst du abgedeckt im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren.

  • Zum Aufwärmen die Suppe langsam bei niedriger bis mittlerer Hitze erhitzen und gelegentlich umrühren. Nicht stark kochen lassen, damit das Putenfleisch zart bleibt.

  • Einfrieren ist möglich, allerdings können Rosenkohl und Kartoffeln nach dem Auftauen etwas weicher und körniger wirken. Für die beste Konsistenz langsam auftauen und beim Erwärmen nochmals kurz pürieren.

🍷 Empfohlene Kombination

Zur Rosenkohlcremesuppe mit Puten-Gulasch passen Getränke mit Frische, weil Rosenkohl und Kartoffeln eher erdig wirken. Ein trockener Riesling von der Mosel gleicht die leichte Bitterkeit des Rosenkohls aus. Ein Silvaner aus Franken passt gut zur Gemüsebrühe und zur cremigen Kartoffelbasis. Wer Rotwein bevorzugt, kann einen leichten Spätburgunder wählen, solange die Suppe nicht zu sahnig abgeschmeckt ist. Alkoholfrei passen Mineralwasser, Apfelschorle oder ein milder Kräutertee.

Gut zu wissen

Wie wird Rosenkohlcremesuppe wirklich cremig?

Die Cremigkeit entsteht durch Kartoffeln und Pürieren. Mehligkochende Kartoffeln binden die Suppe besonders gut. Sahne oder Schmand sind optional, aber nicht zwingend nötig.

Wie lange muss Rosenkohl in der Suppe kochen?

Rosenkohl braucht je nach Größe etwa 15 bis 20 Minuten. Er sollte weich sein, aber nicht zerfallen oder grau werden, da er sonst intensiver und bitterer schmecken kann.

Kann ich Rosenkohlcremesuppe mit Puten-Gulasch einfrieren?

Ja, die Suppe lässt sich einfrieren. Nach dem Auftauen können Kartoffeln und Rosenkohl etwas an Struktur verlieren. Durch langsames Erwärmen und kurzes Pürieren wird die Konsistenz wieder angenehmer.

Was passt als Beilage zu Rosenkohlcremesuppe?

Bauernbrot, Vollkornbrot, geröstete Brotwürfel oder ein einfaches Sauerteigbrot passen sehr gut. Die Suppe ist durch Kartoffeln und Putenfleisch bereits sättigend.

Kann ich die Suppe vegetarisch oder vegan zubereiten?

Ja, vegetarisch gelingt sie mit gebratenen Champignons oder Räuchertofu. Vegan wird sie mit Gemüsebrühe, Räuchertofu und pflanzlicher Sahnealternative.

Wie kann ich den Rosenkohlgeschmack milder machen?

Verwende frischen, kleinen Rosenkohl, entferne welke Blätter und koche ihn nicht zu lange. Ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Sahne rundet den Geschmack ab.

Kann ich statt Puten-Gulasch Hähnchen oder Rind verwenden?

Hähnchen funktioniert ähnlich wie Pute und braucht ebenfalls kurze Garzeit. Rindergulasch braucht deutlich länger, damit es zart wird, und sollte separat geschmort werden.

🏛️ Wissenswertes

Die Rosenkohlcremesuppe mit Puten-Gulasch ist ein klassisches Wintergericht in der deutschen Küche, das besonders in Bayern und dem Rheinland geschätzt wird. Rosenkohl wurde im 19. Jahrhundert in Deutschland populär und entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil der regionalen Winterküche. Die Kombination mit Gulasch spiegelt die Verbindung von bodenständiger Hausmannskost mit proteinreichen Fleischgerichten wider, die in der kalten Jahreszeit für Wärme und Energie sorgen. Traditionell wird dieses Gericht in der kalten Jahreszeit serviert und ist fester Bestandteil vieler Familienrezepte, was seine kulturelle Bedeutung und regionale Verwurzelung unterstreicht.

Rosenkohlcremesuppe mit Puten-Gulasch ist ein winterliches Hauptgericht, das durch die richtige Reihenfolge besonders gut gelingt. Erst wird das Putenfleisch angebraten, dann garen Rosenkohl, Kartoffeln und Suppengrün in Brühe, anschließend wird die Suppe cremig püriert und das Fleisch schonend fertig gegart. So entsteht eine sättigende, aromatische Suppe mit milder Cremigkeit, zartem Fleisch und ausgewogenem Rosenkohlaroma.

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